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Die wichtigsten Versicherungen für Freizeitsportler

29.08.2016

Hobbysportler leben gefährlich. Sportunfälle in der Freizeit oder im Urlaub passieren schneller als man denkt. Doch wer zahlt, wenn Sportler sich verletzen oder anderen Schäden zufügen? Welche Versicherungen für Sportler nötig und empfehlenswert sind.

Klar ist: Unfälle passieren, egal ob beim Fußball, Mountainbiken, Joggen, Klettern oder beim Golf – und zwar meistens dann, wenn man nicht damit rechnet. Wer nicht ausreichend versichert ist, den kann ein solcher Sportunfall teuer zu stehen kommen. Folglich empfiehlt sich für Sportler ein Mosaik an verschiedenen Versicherungen, welches vor allem die finanziellen Folgen in Schach hält.



Mosaikstück Unfallversicherung

Ein besonderes Augenmerk sollten Sportler auf die Unfallversicherung legen. Diese Police sichert für den Fall ab, dass bleibende Schäden die Folge einer Sportverletzung sind. Tritt ein bleibender Schaden ein, übernimmt die Unfallversicherung die Kosten bis zu der vereinbarten Deckungssumme. Damit auch der schlimmste Fall abgedeckt ist, sollte die Deckungssumme demzufolge hoch sein, um ggf. auch einen Wohnungsumbau finanzieren zu können. Die Stiftung Warentest gibt eine Summe von mindestens 100.000 Euro an. Zudem ist ein sogenannter Progressionstarif empfehlenswert, der die auszuzahlende Summe dem Invaliditätsgrad anpasst.



Leistungsspektrum prüfen

Beim Abschluss einer Unfallversicherung sollten die Leistungen sorgfältig geprüft werden. Manche Risikosportarten, wie Free-Climbing beispielweise sind teilweise gar nicht oder nur mit Einschränkungen abgedeckt. In diesem Fall kann man die Police meist durch einen Risikozuschlag erweitern. Darüber hinaus sollte man sichergehen, dass das Produkt nicht nur den klassischen Schutz bei Gesundheitsschäden durch plötzlich von außen auf den Körper wirkende Ereignisse bietet, sondern auch Verletzungen durch Eigenbewegung umfasst. Wichtig ist, bei Abschluss der Versicherung wahrheitsgemäße Angaben zu machen, sodass die Unfallversicherung im Schadenfall auch leistet.



Mosaikstück Haftpflichtversicherung

Neben der Möglichkeit sich selbst zu verletzen, sollten Sportbegeisterte auch daran denken, dass sie bei der Ausübung ihres Hobbys auch anderen Schaden zufügen können. Vom Golfball, der eine Autoscheibe einschlägt, bis hin zum Massenunfall durch ein Fehlverhalten auf dem Fahrrad bei dem mehrere Personen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das Risiko, jemanden zu verletzen oder fremdes Eigentum zu beschädigen, besteht generell. Beim Sport ist dieses Risiko jedoch noch höher. Daher empfiehlt sich Hobbysportlern umso dringender, was eigentlich für jeden die Grundausstattung sein sollte: eine private Haftpflichtversicherung.

Damit diese im Ernstfall leistet, ist es auch hier entscheidend, sicherzustellen, dass die Versicherung beim Lieblingssport greift.

War beim Schadenfall kein Vorsatz im Spiel, kommt der Versicherer für den Schaden bis zur vereinbarten Deckungssumme auf.



Mosaikstück Auslandsreisekrankenversicherung

Urlaub ohne Sport ist für viele gar nicht mehr denkbar. Während früher viele Urlauber ein bisschen Tischtennis oder Volleyball am Strand spielten, kann es heute gar nicht aufregend genug sein. Aktivurlaube sind gefragt. Doch bei Rad-, Wander-, und Klettertouren, beim Canyoning oder Surfen ist die Verletzungsgefahr hoch und ein Arztbesuch im Urlaub teuer. Deshalb sollte keiner ohne eine Reisekrankenversicherung in den Urlaub fahren. Auch hier ist es wichtig, die Höhe der Deckungssummen zu prüfen, denn Bergungsaufwendungen sind oft begrenzt und ein Helikoptereinsatz kostet beispielweise mehrere tausend Euro.


Kategorie: Versicherung • Schlagworte: Auslandsreisekrankenversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Unfallversicherung
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